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Vom Mythos der erlösenden Gewalt

Vom Mythos der erlösenden Gewalt

AT, 2017, 95 min, DF, R: Johanna Tschautscher 


Freitag, 9.2.2018, 20Uhr
In Anwesenheit von Regisseurin Johanna Tschautscher und Freistadts ehem. Stadtpfarrer Franz Mayrhofer!

Das Götterkind Marduk tötet seine Mutter und formt aus ihrem Leib den Kosmos. Dem Ursprung der Welt geht im babylonischen Schöpfungsmythos „Enuma Elish“ Grausamkeit und Gewalt voran. Die in Babylon gefangenen Juden schreiben den alttestamentlichen Schöpfungsmythos in dem jeder Tag gut ist. Das Alte Testament steht dem Mythos der schöpferischen Gewalt seither diametral gegenüber.

Der Theologe Walter Wink zählt zu den zehn wichtigsten amerikanischen Theologen.

Er beschäftigte sich dreißig Jahre mit den Mächten und ihren Mythen und fragte dabei nach Engeln, Dämonen, dem Geist von Gemeinden, Institutionen und Nationen. In der Bürgerrechtsbewegung aktiv demonstrierte Wink gegen die amerikanischen Interventionskriege, reiste in Chiles Militärdiktatur und schmuggelte Bücher über gewaltfreie Methoden, die er „den dritten Weg Jesu“ nennt, nach Südafrika. Er erlebte dabei konkret Gottes Wirken. Der „Engel einer Nation“ wird für ihn mehr als reine Metapher.

Es sind keine Spieltermine für diesen Film vorhanden.
Vom Mythos der erlösenden Gewalt
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